Wenn wir einmal die individuellen Unterschiede ausser Acht lassen, haben alle Menschen im Grunde dasselbe Verlangen. Wir alle wollen in Frieden leben und Glückseligkeit, Ruhe und Zufriedenheit erfahren. Damit das der Fall sein kann, muss unser Körper im Einklang mit unserem Geist sein. Die meisten Menschen wissen, wie schnell ein unruhiger Kopf uns aus der Fassung bringen kann. Ein nerviger Gedanke beziehungsweise eine negative Emotion und schon schlägt unsere positive Stimmung um.
Auch von externen Quellen erleben wir tagtäglich zahlreiche Einflüsse, welche unseren Geist in Unruhe versetzen können. Auch wenn wir uns vornehmen, uns nicht wieder unnötige Gedanken zu machen und uns aufzuregen, gelingt das meist nur selten. Die Emotionen überrollen uns schneller, als wir es kontrollieren können und schon ist es mit der inneren Ruhe wieder vorbei.
Diese starke Sensibilität gegenüber negativen Gedanken, Situationen und Emotionen kann mehrere Gründe haben. Ein Grund, welcher häufig vernachlässigt und kaum erwähnt wird, ist die Atmung des Menschen. Mit Sicherheit kennen Sie das selbst. Wenn Sie etwas überrascht oder überrumpelt, verfallen Sie schnell in eine Art Schnappatmung, ohne es wirklich zu wollen. Nervosität macht sich breit und auch das Innere wird aus der Ruhe gebracht. Tatsächlich könnte man viele Situationen deutlich gelassener hinnehmen, wenn man sich mit seiner Atmung vertraut macht.
Die ideale Möglichkeit dazu findet man im Zusammenhang mit der
Energieübertragung. Denn unsere innere Energie ist ein weiterer Punkt, welcher für die Ruhe unseres Geistes eine grosse Rolle spielt. Negative Energie aus internen und externen Quellen kann unsere Chakren und unsere Energiefelder schnell aus der Bahn werfen, weshalb positive Energie aus der universalen Lebensenergie aufgefüllt werden muss. Während der Anwendung von
Reiki, der beliebtesten Art der Energieübertragung, kann direkt auch die Atmung trainiert werden.
Die Wechselatmung
Die meisten Probleme, die zur Unruhe des Geistes führen, sind negativer Energie in unseren Energiefeldern geschuldet. Die positive Energie in unseren Kanälen wird gestört und somit aus dem Gleichgewicht gebracht. Das äussert sich dann zum Beispiel in Unwohlsein, Nervosität und Gereiztheit. Damit das unter Kontrolle gebracht werden kann, ist es sinnvoll, sich mit der Energiearbeit und der
Energieübertragung zu beschäftigen. Auf diese Weise kann man die negativen Energien entfernen, sodass die positive universale Lebensenergie wieder frei fliessen kann.
Dabei kann die sogenannte Wechselatmung unterstütztend sein
Diese Art des Atmens ist besonders im Yoga bekannt, wo man sie unter dem Namen Nadi Shodhana kennt. Eine Atemtechnik wird als Pranayama bezeichnet. Doch auch im
Reiki ist sie sehr beliebt, weshalb sie für jeden
Reiki-Interessierten einen wichtigen Punkt darstellt.
Die
Wechselatmung ist bekannt dafür, dass sie sehr beruhigend und ausgleichend wirkt. Für gewöhnlich atmen wir Menschen mit unserer natürlichen
Atmung. Dabei atmen wir eigentlich durch beide Nasenlöcher. Das ist so zwar auch der Fall, doch eines der Löcher nimmt immer etwas mehr Sauerstoff zu sich. Das Loch, welches den Vorrang hat, kann mehr von diesem Sauerstoff an die jeweilige Seite des Gehirns geben.
Nun ist es jedoch der Fall, dass die einzelnen Gehirnhälften für unterschiedliche Bereiche zuständig sind. Durch die bevorzugte Versorgung einer Hälfte und die Vernachlässigung der anderen kommt es zu einem Ungleichgewicht und einem verwirrten Geist. Die eine Gehirnhälfte kümmert sich mehr um das emotionale Geschehen, während die andere Seite rational funktioniert. Bei einem Überfluss einer Seite herrscht kein Ausgleich mehr, was sich dann in alltäglichen Folgen darstellt.
Um dieses Ungleichgewicht der Atmung in den Griff zu bekommen, sollte der Fokus auf die
Wechselatmung gerichtet werden. Dabei liegt der Fokus auf der abwechselnden Atmung durch das linke und rechte Nasenloch, sodass beide Gehirnhälften ausreichend versorgt werden. Das Ganze wird in einer Mischung von Einatmen, Luftanhalten und Ausatmen praktiziert, welche in verschiedenen routinemässigen Übungen durchgeführt werden kann.
Da durch die Wechselatmung beide Hälften des Gehirns versorgt werden, führt dies wiederum zu einem Ausgleich. Dieser resultiert in einem ruhigen und klaren Geist. Auch auf physischer Ebene ist die Wechselatmung von Vorteil. Wird diese Art der Atmung nämlich regelmässig praktiziert, kann sich das Lungenvolumen vergrössern und somit das Immunsystem gestärkt werden.
Übung macht den Meister
Es macht definitiv Sinn, sich näher mit der
Wechselatmung zu beschäftigen. Schon seit langer Zeit wird diese
Atmung im Bereich des Yoga praktiziert, wodurch viele Erkenntnisse gewonnen werden konnten. Auch wenn das Ganze am Anfang noch ein wenig schwerfällt, kann man schon nach kurzer Zeit mit Erfolgen rechnen. Wenn man sich nach einigen Malen erst einmal daran gewöhnt hat, fühlt sich die Atmung schon deutlich natürlicher an.
Durch die folgende innere Ruhe und auch die körperliche Stärkung kann die Lebensqualität immens steigen. Wichtig ist es nur, dass die
Wechselatmung regelmässig praktiziert wird. Am besten kann man sie auch in Verbindung mit der
Energieübertragung beziehungsweise dem
Reiki zum Einsatz bringen. Auch die zugeführte universelle Lebensenergie des
Reiki-Meisters kann besser ankommen und fliessen, wenn die Energiekanäle gereinigt und frei sind. Um also den maximalen Effekt aus Reiki rauszuholen, sollte man sich etwas genauer mit der Wechselatmung beschäftigen.
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